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Medienbildung

In unserer heutigen Welt spielen Medien eine immer größere Rolle. Die verantwortungsvolle Nutzung des Internets, sowie der Umgang mit Computern, Smartphones und Tablets sind heute Fähigkeiten die in unserer Gesellschaft immer mehr vorausgesetzt werden.

Um unsere SchülerInnen auf diese Anforderungen vorbereiten zu können, haben wir die Medienbildung stärker im Unterricht der Grund- und Hauptstufe verankert. Hierfür haben wir das komplette Schulnetzwerk auf die Musterlösung des Landes Baden-Württembergs (PaedML Windwos) aufgerüstet und den Großteil der vorhandenen technischen Ausstattung modernisiert. Neben einem PC-Arbeitsraum mit 12 Arbeitsplätzen ist jedes Klassenzimmer mit zwei vernetzten PC-Arbeitsplätzen ausgestattet.

Darüber hinaus gibt es insgesamt 16 iPads, mit denen unsere SchülerInnen im Unterricht arbeiten. Die nötigen Voraussetzungen dafür, wie z.B. WLan-Hotspots, Beamer und Großbildschirme sind bereits in den meisten Klassenzimmern vorhanden und fest installiert.

In regelmäßigen schulinternen Fortbildungsveranstaltungen bildet sich unser Kollegium im Einsatz der iPads im Unterricht fort.

Für die Umsetzung der Medienbildung im Unterricht richten wir uns nach dem Mediencurriculum des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg.

Corona.......

Die Coronapandemie hat uns gezeigt, wie wichtig das Arbeiten mit digitalen Medien ist, und uns vor große Herausforderungen gestellt.

Am Anfang lief der Kopierer heiß! Lernpakete wurden erstellt, mit der Post verschickt, vorbeigebracht und wieder abgeholt. Unterricht fand anfangs per Telefon oder direkt vor der Haustür vom Gartenzaum aus statt. Schnell war klar, wir brauchen ein neues, digitales Kommunikationssystem, um mit unseren SchülerInnen und den Eltern in Kontakt treten zu können. Außerdem sollte die Datensicherheit berücksichtigt werden.

So haben wir versucht uns mit Schülern über die schul.cloud zu verständigen. Ein datensicherer Messengerdienst, den jeder über sein Smartphone nutzen kann. Der Anfang war gemacht. SchülerInnen  und LehrerInnen tauschten Kurznachrichten aus, Arbeitsblätter konnten fotografiert werden und korrigiert zurückgegeben werden. Arbeitsblätter über die schul.cloud zu verschicken war zwar möglich, die Bearbeitung am Handy ist leider kaum zu praktizieren und ausdrucken ist den meisten SchülerInnen von zuhause aus nicht möglich, da die entsprechenden Geräte fehlen.

Unterrichtsstunden boten wir per Telefon, über den Gartenzaun oder per Video an. Anfangs über Skipe später wegen der größeren Datensicherheit über Jit.Si. Auch die Dienstbesprechungen und GLKs organisierten wir über  dieses Tool.

Mit der Zeit klappte das immer besser. Trotzdem war es für uns alle eine große Erleichterung als Klassen nach Osten bzw. nach Pfingsten zumindest tageweise wieder in den Präsenzunterricht durften. So konnten wir zumindest die Einführung neuer Themen besser organisieren.

Im kommenden Schuljahr haben wir uns auf einen Wechsel zwischen Präsenzzeiten und Phasen des Homeschoolings vorbereitet.  Es wird verbindliche Stundenpläne für den Präsenz- und den Fernunterricht geben. So werden feste Zeiten zur Rückmeldung vereinbart, damit die SchülerInnen ihre Schwierigkeiten mit den Arbeitspaketen klären können.

Es ist auch notwendig, zunächst die SchülerInnen der Hauptstufe gezielt auf das Arbeiten mit einer Lernplattform vorzubereiten. Wir haben uns entschieden unseren Schülern mit Teams von Microsoft zuarbeiten. Das muss intensiv vorbereitet werden und wir brauchen dringend Geräte, die wir den Schüler*innen auch mit nach Hause geben können.

Über den Digital Pakt werden die ersten 20 Laptops hoffentlich bis zu den Herbstferien zur Verfügung stehen. Die Erneuerung der IT-Ausstattung ist in Arbeit. Wir werden mehr Geräte brauchen, die wir den SchülerInnen auch für das Arbeiten zu Hause zur Verfügung stellen können. Weitere Laptops und iPads für die SchülerInnen der Grundstufe sind notwendig. Einen Teil erhalten wir über die Bundesmittel des Digitalpaktes. Wir hoffen auch auf Spenden, um unsere Pläne zu verwirklichen.